Die Therapeutische Beziehung in der Schematherapie

 

 

Zu Therapiebeginn ist zunächst ein wertschätzender Beziehungssaufbau notwendig, indem das Verhalten des Patienten als der bisher bestmögliche Lösungsversuch anerkannt wird, der mit therapeutischer Hilfe optimiert werden kann. Das mindert das Schamgefühl und die Demoralisierung und aktiviert die Hoffnung auf einen Weg zur Besserung. Wenn Problemverhalten gezeigt wird, spricht das der Therapeut einfühlsam-konfrontierend an und setzt nachvollziehbar Grenzen, in dem er seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse einbringt.

Damit übernimmt der Therapeut eine Funktion, die in der Kindheit die Eltern hatten, nämlich grundsätzlich wertzuschätzen, nachvollziehbare Grenzen zu setzen und maßvoll zu fordern, um bei Schwierigkeiten und beim Erlernen besserer Lösungen zu unterstützen. Daher spricht man von „Nachbeelterung“. Im Therapeuten haben die Patienten ein Modell, an dem sie sich orientieren und die neuen Lösungsstrategien mehr und mehr verinnerlichen können, bis in ihnen selbst ein „gesunder Erwachsener“ aufgebaut ist.

 

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