Bitte beachten Sie, dass zum Schutz aller Teilnehmer*innen bei unseren Kursen bis auf weiteres die 3G-Regelung gilt. Sie benötigen einen Impfnachweis, einen Genesenennachweis oder einen tagesaktuellen negativen Schnelltest. (Stand 03.09.2022)

Zielgruppe
Entsprechend den Richtlinien der Internationalen Gesellschaft für Schematherapie (ISST) ist die Eingangsvoraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs eine Approbation als psychologische oder ärztliche PsychotherapeutIn, bzw. die Einbindung in eine Ausbildung mit dem Ziel der Approbation. PsychotherapeutInnen in Ausbildung dürfen ebenfalls an dem Workshop teilnehmen (ermäßigt: 290,00€) und den Kurs für die Zertifizierung anrechnen lassen. Bei Fragen zu den Eingangsvoraussetzungen wenden Sie sich gerne direkt an uns.

Ziele
In diesem Workshop wird eine Einführung in die Technik der Imagination gegeben und Lösungen für den Umgang mit schwierigen imaginativen Situationen vermittelt.

Inhalte
Der Praxiskurs setzt theoretische Grundkenntnisse voraus und vermittelt darauf aufbauend schematherapeutisches „Handwerkszeug“. Der Schwerpunkt des nach Richtlinien der International Society of Schema Therapy (ISST) stattfindenden Kurses ist das angeleitete Ausprobieren einer der sensibelsten und effektivsten Techniken der Schematherapie. In der Imagination werden über eine Affektbrücke die „wunden Punkte“ der Kindheit im geschützten Rahmen der Therapie erlebbar. Der Zusammenhang zu gegenwärtigen Problemen des Patienten wird emotional erfahren. Demonstrationen des Leiters und anschließende Übungen in Kleingruppen sollen die Teilnehmer befähigen, diese prototypischen Szenen der Kindheit zu aktivieren und durch die gleichzeitige Aktivierung gegenwärtiger Ressourcen auf die dysfunktionalen neuronalen Muster einzuwirken.  Dabei sollen auch Lösungen für den Umgang mit schwierigen imaginativen Situationen (z.B. Emotionsvermeidung) demonstriert, wertschätzende Konfrontation, innere Dialoge, sowie die Arbeit mit Schemamemos und Schematagebüchern geübt werden.

Methoden

  • Unterricht mit Handouts
  • Fallbeispiele (eigene Beispiele der Teilnehmer sind erwünscht)
  • Videobeispiele
  • Rollenspiele