Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an psychotherapeutisch tätige PsychologInnen und ÄrztInnen, und Personen, die im klinisch-psychologisch Bereich tätig sind.

Inhalte:
In der schematherapeutischen Arbeit sind wir als Therapeut*innen in besonderer Weise gefordert, mit unseren Patient*innenn Beziehung zu treten und diesen eine heilsame Beziehungs-Erfahrung anzubieten. Es bleibt dabei nicht aus, dass wir in unseren eigenen Schemata aktiviert werden und eine angemessene therapeutische Haltung aufrecht zu erhalten ist. Schematherapeutische Selbsterfahrung bietet den geschützten Rahmen, eigene Schemata zu analysieren, deren Aktivierung „am eigenen Leib“ zu erleben und Wege eines gesunden Umgangs mit diesen zu erarbeiten. Können wir gut mit den eigenen „Lebensfallen“ umgehen.

Die TeilnehmerInnen haben anhand von wiederkehrenden persönlichen oder beruflichen Konfliktsituationen die Möglichkeit, mit schematherapeutischen Methoden (Imagination, Modiarbeit) eigene hinderliche Muster und dysfunktionale Bewältigungsmuster zu erkennen. Die Vermittlung von Achtsamkeitsübungen (Body Scan, Atemmeditation, achtsame Bewegung) stärkt den Gesunden Erwachsenen und fördert eine ressourcenorientierte Selbstwahrnehmung. Auch die Bedeutung einer eigenen regelmäßigen Achtsamkeitspraxis für psychotherapeutisch Tätige wird erläutert und angeregt.

So wird die Bezogenheit von Schematherapie und Achtsamkeitsbasierten Verfahren in der Selbsterfahrung erlebt  und der Transfer in den eigenen Arbeitskontext möglich.

Methoden:
– Impulsreferate
– Schema- und Modiübungen
– Meditationen
– Groß- und Kleingruppenarbeit

Bis zu drei Stunden schematherapeutischer Einzel-Selbsterfahrung können auf die nach ISST-Richtlinien erforderlichen Supervisionsstunden angerechnet werden.
Fortbildungspunkte werden bei der Ärztekammer Berlin beantragt.