Schemata
Dysfunktionale Schemata werden in der Schematherapie als biografische Gedächtnisspuren verstanden, die individuelle Annahmen über das Selbst, die Umwelt und andere Menschen beinhalten. Ihre Entstehung wird im Zusammenhang mit frühkindlichen Erfahrungen gesehen – insbesondere mit einem Mangel an kindlicher Bedürfnisbefriedigung in Kombination mit dem individuellen Temperament. Im Verlauf des Lebens halten sich diese Schemata durch dysfunktionale Gedanken und Verhaltensweisen häufig aufrecht und entwickeln sich weiter.