Bitte beachten Sie, dass aufgrund der steigenden Inzidenzen und zum Schutz aller Teilnehmer*innen bei unseren Kursen bis auf weiteres die 2G+ Regelung gilt. Sie benötigen einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis sowie einen tagesaktuellen negativen Schnelltest. Gerne kann auch vor Ort ein durch uns zur Verfügung gestellter Selbsttest durchgeführt werden. (Stand 17.11.2021)

Zielgruppe
Entsprechend den Richtlinien der Internationalen Gesellschaft für Schematherapie (ISST) ist die Eingangsvoraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs eine Approbation als psychologische oder ärztliche PsychotherapeutIn, bzw. die Einbindung in eine Ausbildung mit dem Ziel der Approbation. PsychotherapeutInnen in Ausbildung dürfen ebenfalls an dem Workshop teilnehmen (ermäßigt: 290,00€) und den Kurs für die Zertifizierung anrechnen lassen. Bei Fragen zu den Eingangsvoraussetzungen wenden Sie sich gerne direkt an uns.

Ziele
In diesem Workshop wird eine Basiseinführung in die Schematherapie gegeben mit einem Überblick über die Bereiche Theorie, Diagnostik und therapeutische Strategien.

Inhalte

  • Modell der Entstehung und Aufrechterhaltung maladaptiver Schemata
  • Vorstellung des Schema–Modells (negative emotionale Schemata, dysfunktionale Bewältigungsstile, Schema–Modes) mit Ausfüllen der Kurzform
  • Darstellung der 18 von Young beschriebenen Schemata sowie Bewältigungsstrategien im Umgang mit Schemata (Erdulden, Vermeiden, Überkompensation)
  • Erläuterung der Schemamodi und Darstellung dieser im Wechselspiel zueinander
  • multimodale Diagnostik (Einsatz von Exploration, Fragebogen, Imaginationstechniken münden in schematherapeutischer Fallkonzeptualisierung)
  • Darstellung therapeutischer Strategien: kognitive, erlebnisaktivierende sowie spezifische Techniken und Methoden der Schematherapie

Methoden

  • Unterricht mit Handouts
  • Fallbeispiele (eigene Beispiele der Teilnehmer sind erwünscht)
  • Videobeispiele
  • Rollenspiele